Roco 62500 Baureihe 146 233-2

Falsche Betriebsnummer auf Verpackung

  • Habe mir die Lok zugelegt u. habe meinen Augen nicht getraut.
    Auf der Original Roco-Verpackung ist tatsächlich die Baureihe 185 233-2 auf dem Etikett aufgedruckt.
    Die Roco-Artikelnummer ist korrekt mit 62500 angegeben.
    Diese Betriebsnummer 185 233-2 kann nicht existieren, da die Kontrollziffer falsch ist!
    Die falsche Betriebsnummer müsste 185 233-4 heißen.
    Nach dem ich beim Händler reklamiert habe, konnte er es auch nicht glauben. Angeblich hätte kein einziger Kunde das Problem beanstandet!? Ok, wer's glaubt.
     

  • Als Beweis, hier das Foto. Inhalt ist tatsächlich eine 146 233-2.


Teile/Verarbeitung

  • Das Styroporteil hat mit dem Unterteil der Roco-Verpackung ca. 1cm seitliches Spiel, sodass die Styroporverpackung hin und her wackelt.
     

  • Wer glaubt, man kann die Lok wie es in der Beschreibung steht, einfach an der hauchdünnen Plastikfolie heraus nehmen, der hat sich getäuscht. Die Folie wird immer "länger", aber die Lok denkt nicht daran aus der Verpackung zu kommen. Die Lok sitzt so feste in der Styroporverpackung, die an den Stirnseiten durch jeweils 2 extrem feste Schaumstoffklötze gehalten wird. Zum Glück sind im Styroporboden zwei Löcher vorhanden, damals wurde noch in der Bedienungsanleitung darauf hingewiesen, dass man sie durch sanften Druck nach oben bewegen kann. ABER VORSICHT! Durch die Schaumstoffklötze können ganz schnell die fest mit dem Lokgehäuse vergossenen Griffstangen abbrechen (keine Steckteile).
     

  • Leider "rasselte" es in der Lok. Also Gehäuse einfach abheben wie bei Roco üblich. Satz mit x, war wohl nix. In der Modellbeschreibung wird auch nichts erwähnt wie das Gehäuse gelöst wird. Na gut, Lupe geholt u. nach geschaut. An der Pufferbohle sind Trittbleche in einem Guss hergestellt worden. Diese Trittbleche hindern das Lokgehäuse auf den Stirnseiten daran, dass das Gehäuse abgenommen werden kann. Nachdem ich beide Pufferbohlen abgezogen habe, vorher habe ich sie mit einem Schraubendreher vorsichtig gelöst, diese sind jeweils mit 3 Stiften arretiert, konnte ich das Gehäuse abheben. Dann sah ich einen "Kabelkanal" lose in der Lok liegen, in der Nähe einer Kardanwelle. Gut das ich die Lok nicht gleich auf das Gleis gestellt habe u. eine Probefahrt ausführte. Diese Kabelkanäle, davon gibt es insgesamt vier Stück, halten die Kabel beisammen. Kanal wieder befestigt, fertig.
     

  • Alle Kabel sind einzeln ausgeführt u. zwar von schlechter Qualität. Diese erinnern eher an Drähte, statt an Litze. Da wurden schon bessere Lösungen von Roco entwickelt, damit meine ich z.B. Flachbandkabel. Auch die Lötstellen sind schlicht weg eine Katastrophe. Fast alles kalte Lötstellen!
     

  • Die Leiterplatten für die Stirnbeleuchtung werden an der Seite mit Klebeband "fixiert"! Kein Witz! Soll das zur Isolierung dienen? Oder das Herausrutschen verhindern?
     

  • Bohrrückstände findet man auch gelegentlich. Werden die Loks nicht nach einer Bearbeitung von Spänen befreit?
     

  • Was ich gar nicht verstehen kann, dass man die Lok so toll bewertet? Klar die Lok sieht außen Hui aus, aber innen Pfui! Bevor ich mir wieder eine Roco-Lok anschaffe, werde ich vorher mal das Ersatzteilblatt von Roco zu rate ziehen. Hier kann man schon im voraus erkennen, was in der Lok ist. Leider habe ich es bei der 146er versäumt. Ich habe so das Gefühl als wäre es nur 2.Wahl. Aber für den Preis von 134,00 Euro geht das gerade noch durch.